Zeitsplitter, Ereignisse

 

Linkliste

Aufzeichnungen aus den Ober Barnimer Kreiskalendern,  aus dem Tagebuch von Wilhelm Blankenburg und mündliche Überlieferungen von Lichterfeldern

TEXT,                                                                                                 DAT.

Ältere Ereignisse

Älteste Scheune bei Pieper, Inschrift am Balken um 1602, bzw. wurden Materialien aus alten Gebäuden zum Aufbau benutzt

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Der Ort war 3 Tage von der Außenwelt durch Überschwemmung abgeschnitten

Blumenthal bei Prötzel: Von Bürgermeister Fubel aus Strausberg wird der letzte Wolf im Kreis Oberbarnim geschossen

1602

______

1743

1823

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1580792992027896&set=a.1575158775924651&type=3&theater

Mit freundlicher Genehmigung von    Thomas Szudobaj

Erste Bestattungen auf dem Gelände der Kirche. Später Alter Friedhof (170’lang, 109’breit- ca. 53m x 35m) am Wege nach Heegermühle, 1826 in die „bäuerliche Nachtkoppel verlegt, wird 1873 erneut benutzt, – ab 1898 wird nur noch der Friedhof an der Straße nach Britz benutzt

18260000
Nächste Eisenbahnstation seit 30.07.1842 ist Eberswalde – Strecke Eberswalde Berlin wurde feierlich eröffnet, 1.8.1843 Biesenthal wird Bahnverkehr übergeben, vom 27.07.1850 verkehren Nachtzüge 18420730
Großbrand in Steinfurter Straße 1842 , ganzer Straßenzug brannte ab. (vernichtete 3 Bauerhöfe auf der Südseite und durch starken Wind 6 Bauerhöfe  auf der Nordseite) 18420811
Kriegerverein „Kyffhäuser“ ab 1872, mit „Kyffhäuser Jugend“ 18720000
Männer-Gesangsverein (August Grabs), seit 1875 bis 1945, einen Arbeiter Turnverein gab es ebenfalls 18750000
Am 28.11.1877 wird 1. Fernsprecher in Deutschland zwischen Postamt Eberswalde und Postagentur Schöpfurth in Betrieb genommen, seit 1851 gibt es elektromagnetische Telegraphen 18771128
Anna Kiehl, Bezirks – Hebamme mit 25 Jahren, von 1892 – ca. 1930 in Lichterfelde, anfangs als einziger medizinischer Dienst, (danach kamen aus Finow Meissner u. Dubrinski ab 1942

Bau der Straße von der Eisenspalterei nach Lichterfelde

Straßenpflasterung vom Friedhof bis Golzower Berg

18920000

1894

1895

Franz Seiffert kaufte 1898 die bei Eisenspalterei am Lichterfelder Weg gelegene kleine Eisengießerei von Gerlach u. Krell, 1900 Angliederung einer Dreherei, 1901 Großgießerei und mechan. Werkstatt, 1902 Apparateschmiede u. Tempergießerei 18980000
Franz Seiffert 1903 Ausbau einer Graugußgießerei, 1906 Stahlgießerei, 1905 Firma wurde Aktiengesellschaft, Projektierungsbüro war in Berlin 18980001
Alte Gastwirtschaft Grabs (Steinfurter 34) um 1900 abgerissen und so aufgebaut, wie sie heute besteht 19000000
Ardteltwerke in Eberswalde gegründet 19020000
Großfeuer in Lichterfelde, Scheune des W. Herrnkind, Friedrich Wilke und des Schuhmachermeisters Wilhelm Wilke, Steinfurter Straße 8…11 völlig abgebrannt. Scheune Hellwig nicht wieder aufgebaut. Vermutlich Brandstiftung, entstanden in Nr. 11 – Westwind! 19030128
Die Gebäude der Eberswalder Str. von der Kreuzung Feldstraße ab, als neue Welt bezeichnet, wurden von 1904-1913 errichtet 19040000
Luis Wieske, Postbote von Lichterfelde, hat Werbellin mit versorgt, mit Pferd und Wagen 2 x am Tag aus Eberswalde Post geholt, die Post befand sich früher (vor 1920) bei Schaeffer – Steinfurter Straße 19 19060000
Kanalbau begonnen, 17.06.1914 Eröffn. d. Hohenzollernkanals (Groß- Schiffahrtsweg Berlin – Stettin), (OKK1915 S. 94)  es existiert dazu eine Festschrift, heute Oder-Havel-KanalHohenzollernkanalEinweihungmomentum-magazin.de/de 19070000
Erbauung des MEW in Heegermühle am alten Finowkanal

Der Pfennig-Sparverein Ober-Barnim gibt seine Sparmarken in Lichterfelde über den Lehrer Herrn Rehwaldt aus. 1908 (OKK S. 49)

Lichterfelde Gemeindevorsteher Torge 1908   (OKK. S.87)

Lichterfelde (und Heegermühle) ev. Pastor Bucholz 1908 (OKK. S.87)

Lichterfelde 925 Einwohner, Amtsbezirk Sitz, Postanstalt u. Standesamt im Ort, 1908 (OKK. S.89)

Gutsvorsteher Lenz. 424 Einwohner 1908 (OKK. S.91)

Rudolf Schmidt Die Orts-und Flurnamen 100 Seiten, 1910 (OKK S. 14)

Rudolf Schmidt Vom Großschiffahrtwege 1910 (OKK S. 57-60)

Bild vom Lehrer Otto Rehwaldt  (OKK 1910 S. 105)

19080000
Chausseebau von Gastwirtschaft Grabs (vorher Sandweg) bis nach Werbellin (angeblich erst 1912), (OKK) „Kunststraße“ Eisenspalterei nach Werbellin 19100000
Gut wurde von Lenz an von Oldenburg Januschau (-Stammgut Januschewo jetzt Polen) verkauft

Rudolf Schmidt Die Orts-und Flurnamen 100 Seiten, 1910 (OKK S. 14)

Rudolf Schmidt Vom Großschiffahrtwege 1910 (OKK S. 57-60)

Bild vom Lehrer Otto Rehwaldt  (OKK 1910 S. 105)

1911 Wahlverband Landgemeinden Mitglied: Gemeindevorsteher Lichterf. Rasch (OKK 1911 S.86)

Rehwaldt Lichterfelde wurde zum Hauptlehrer ernannt (OKK 1911 S. 98)

Amtsvorsteher Stellvertreter Bauerngutsbesitzer Torge (OKK 1911 S. 88)

1910 erhält Lichterfelde Elektrizität.

19100000
Dorfkirche wird renoviert, neue Heizung neue Bänke, Bretter am Turm erneuert 19120000
Die Hausnummerierung begann man ca. 1912, von Jabusch bis Futh und zurück bis Grabs (Steinf. Str.) 19120000
Am 4.7.1912 erstmals über Brücke vom Groß-Schiffahrtsweg gefahren (Wassertorbrücke – Wilhelm Blankenburg ), siehe auch 1907 19120704
Amtsvorsteher Amtsbezirk Lichterfelde: Administrator Tempel (OKK 1913 S.79),   Gutsvorsteher: Von Oldenburg, Pastor ist Herr Buchholz

Gemeindevorsteher a. D. Torge wird mit dem Kreuz des Allgemeinen Ehrenzeichens geehrt. Rasch  Gemeindevorsteher (OKK S. 91)

Nebenstelle Kreissparkasse bei Postagentin Fräulein Schäffer (OKK 1913 S. 79)

Hauptlehrer a. D. Rehwaldt bekam die Auszeichnung Kronenorden 4. Klasse (OKK1914 S.86)

Nebenstelle der Kreissparkasse: Hauptlehrer Schröder

Vor 1945 gab es 3 Gesangsvereine: Arbeiter- (1933 aufgelöst) bei Marie Grabs, Männer- (Bauern ) bei August Grabs, Gemischter Chor „Germania“ bei Lindenbergs bis 45, Schützenverein, Wander -u. Mandolinengruppe, Piepen Club bei Marie Grabs, Radfahrverein

19140000
Gutsgemeindevorsteher: Von Oldenburg

Der Gemischte Chor wurde 1914 aufgelöst – bei Rudolph Grabs, den Kyffhäuserverein gab es bis 1918 ( waren alles alte Soldaten – Kriegerkameradschaft)

Am 1.8.1914 brach mit der Allgemeinen Mobilmachung der 1. Weltkrieg aus. Er kostete auch 45 Lichterfelder das Leben.

19140000
Amtsvorsteher Amtsbezirk Lichterfelde: -unbesetzt  (OKK 1915 S. 91)

Landgemeinde Lichterfelde 1178 Einwohner (OKK S. 103)

Gutsbezirk Lichterfelde 387 Einwohner (OKK S. 105)

Gutsgemeindevorsteher: Von Oldenburg

Melde- Zahlstelle Landkrankenkasse: Herr Klockow (OKK 1915)

1915 Große Gutsscheune abgebrannt, (*Gentsch), sowie der Kuhstall mit Ziegeldach, erhielt dann einen Holzaufbau und ein Pappdach

19150000
Großer Schafstall 1918 abgebrannt, (nach 45 Düngerschuppen, heute Bootsschuppen), an dessen Westseite war die Stärkefabrik des Gutes 19180000
Letzter Wolf wurde im Kreis erlegt – 23.1.1923 bei Strausberg, 1918 sind Wölfe bei Eberswalde beobachtet worden 19180000
Scheune von Blankenburg abgebrannt, (welcher Blankenburg?) 19180214
Groß-Schiffahrtsweg wurde eingeweiht (siehe 1907) 19180614
1920 – 1940 (ca.) auf Margaretenhof (Kanickelberge) lebte eine Familie Schorff (ev. noch bis nach d. Krieg)

1920 sollte bei einem Putsch durch die Soldaten des Generals Kapp in Berlin die „junge Demokratie“ beseitigt werden. Eine Gedenktafel am Stallgebäude des Schlosses erinnerte auch in Lichterfelde an diese Zeit.

19200000
Einwohner 1159, Gemeindevorsteher Klockow, war gleichzeitig Melde- und Zahlstelle für die Land-Krankenkasse Oberbarnim (OKK1921 S. 66), Amtsbezirksvorsteher Rasch, Gutseinwohner 224, Vorsteher von Oldenburg

Bauanfang in der Steinfurter Allee (1923/4 stand die erste Aue), bis 1940 war die Siedlung fertig gestellt

19210000
Kreisbank Oberbarnim gegründet, ab 23.6.1925 für den ganzen Kreis vom preußischen Staatsministerium genehmigt (OKK S.103)

OKK: Älteste bekannte Karte des Kreises Oberbarnim Anno 1683

19210101
Mitglied im Kreistag Oberbarnim: Bauerngutsbesitzer Emil Rasch (OKK S. 119)

Landjägerstation Standort Schöpfurth: Stationsinhaber Bünger, Fuß-Ober-Landjäger, Ortschaften der Dienstbeziks: Gut Buckow, Gut und Gemeinde Lichterfelde (S.123)

Ev. Geistlicher auf dem Lande: Pastor Schuke

Einwohner Gemeinde: 1159, Gut: 224

Kreissparkasse Nebenstelle: Postagent Neuendorf   (S.120)

Fußballvereine: „Mercur“ 1922, „Wacker“ 1924, „Schlageter“ 1933, bei Marie Grabs

19220000
Rasch Emil, Amtsvorsteher (Heegermühle Nr.54 – Fernsprechanschl.),, Stellvertreter Dänicke Wilhelm (Kernmacher), Gemeindevorsteher Klockow, von 1923 – 1930   (S. 120) 19230000
Landjägerabteilung Lichterfelde, Dienstbezirk Heegerm. Belusa (Vertreter Kalbus bzw. Feibig) für erweiterten Dienstbez. Gut Licht., Gemeinde Licht., Gut Buckow,  (S122) Forsthaus Carlshöhe – 1926 Stationsinhaber Sonneck (Landjäger zu Fuß, Tel.691 Ebersw.)

Nebenst. Kresspark. Max Neuendorf auch Postagent u. öff. Fersprechzelle

19230000
Wohnsitz Emil Rasch P1250985Einwohner von Lichterfelde 1159 (Ortschaft), Gut 224 Einwohner, Gutsbesitzer von Oldenburg ( Hauptmann a. d. von Stein ), 19230000
Als Postagent wird Max Neuendorf genannt, (OKK) ebenfalls unter Kreissparkasse, 1925 Nebenstelle der Kreissparkasse unbesetzt, 1926 besetzt 19240000
Neubau der Straße von Messingwerk – Lichterfelde 2,509 Km (gepflastert – Kunststraße ) u. Altenhof – Buckow 0,744 Km 19240000
Zu den Naturdenkmählern in Oberbarnim zählte die Gerichtslinde in Lichterfelde ca. 300 Jahre alt, (OKK, „..befindet sich auf des Lebens Neige“ S. 76), Standort: zwischen Neuendorfs und dem Stehberg, 1/3 d. Kreises Oberbarnim ist bewaldet (1940) 19240000
1924 Kreistag Mitglied: Rasch Emil Gutsbesitzer Lichterfelde

1924 existierte in Lichterfelde ein Standesamt, eine Post – Amtsgericht für Lichterf. war in Eberswalde, und die nächste Eisenbahnstation befand sich in Eisenspalterei

19240000
Chausseebau Werbellin – Altenhof, Strecke Eberswalde – Lichterfelde – Altenhof wurde damit für den Ausflugsverkehr der Großstadt Berlin erschlossen 19250000
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr, Geräteraum 1926, Schlauchturm ca. 1930 erbaut, Leiter: Fritz Schaeffer, Gustav Beuster, Walter Schüler bis mind. 1945, Fritz Jabusch, Heinz Grabs 19250513
Erstmals Straßenlicht in Lichterfelde, Lichterfelde erhält Elektrizität

aus dem Werk am Finowkanal bei Heegermühle (OKK 1922  S.93)

19251210
Erneuerung der Kirchenglocken

Der Verkehr durch Lichterfelde wuchs an. Mit zunehmender Motorisierung stieg der Bedarf an passierbaren Straßen, so wurde die Eberswalder Straße umgepflastert. 1925 wurde die Straße von Messingwerk nach Lichterfelde, 2,509 km lang gebaut (gepflasterte Kunststraße ).

19251211
Mühle von Lichterf.  1926 wird die ehemalige Windmühle durch elektrische Kraft angetrieben (OKK 26, S.103), nach dem 1.Weltkrieg wurden die Flügel noch einmal repariert

Ab 1926 begann der Ausbau der Nordseite mit einem etwas größeren Häusertyp, der 1940 abgeschlossen war.

19260000
Zur Linderung der Erwerbslosigkeit beschloss der Kreistag Notstandsarbeiten u. a. die Errichtung eines Landjägerhauses in Lichterfelde 19260000
Im April fuhr das 1. Postauto von Eberswalde zum Werbellinsee, auf dem See wurde ein regelmäßiger Bootsverkehr eingerichtet, der die Gäste vom Bahnhof Werbellinsee nach Altenhof brachte, von 1920 – 36/37 war Post bei Neuendorfs im Haus – Steinf. Str.2 19260400

1927

Scheunenbrand in Karlshöhe ca. 1928 (stand westlich vom Weg)

Trichinenbeschauer Lindenberg

19280000
Heegermühle wird zur Stadt Finow erklärt 19280000
Im Kreisgebiet gibt es an den Kunststraßen 1540 Obstbäume u. 2594 Laubbäume

Am 1.April wurde im Oberbarnim die hauptamtliche systematische Schulzahnpflege eingeführt

19280000
In Lichterfelde fährt das erste Auto (Fam. Rasch).
……., Type ……
1928….
Umpflasterung der Eberswalder Straße 1929 begann der Straßenbau in der Eberswalder Straße mit Kopfsteinpflaster (wie es bis vor wenigen Jahren noch bestand)

Über die Wohnungsfürsorge entstehen das Haus in der Eberswalder Str. 4 (später Bauernstube) und das Gemeindehaus in der Steinfurter Str. 16

19290000
Ab 1930 konnten die Lichterfelder die neue Badeanstalt am Mäckersee (gehörte noch zu Lichterfelde)Bild könnte enthalten: Himmel, Baum, Wolken, im Freien und NaturMit freundlicher Genehmigung von    Thomas Szudobaj

besuchen (bis 1933 kostenlos), es gab dort einen Sanitätsraum, Umkleideräume u. Kleidergarderobe f. 1000 Mann, sowie eine ErfrischungsgaststätteStrandbadMäckersee

19300000
Landjägereiamt – Ohm, Stellvertreter Pfeiffer, Tierarzt in Finow – Dr. Lies, Lindenberg – Trichinenbeschauer für Lichterfelde – u. für Buckow Becker, Finanzamt in Freienwalde Veranlagungdbezirk2 unter Steuersekretär Knaack, Amtsgericht in Eberswalde

Krankenschwester Ilse Holtz, Hebamme Anna Kiehl

19300000
Ilse Holz, 1. Gemeindeschwester in der neuen Schwesternstation, die seit 1928 eingerichtet ist 19300000

1931

Umstellung Stromnetzes in Lichterfelde von 110/220V auf 220/380V

Findbuch Lichterfelde, Kreisarchiv 2014: K.I.Lichtfe 3053
Bau- und Lagepläne
Enthält: Zeichnungen und Lageplan vom Grundstück Anna Kliesener. – Bau eines Abortes, Steinfurtherstraße, Herrmann Knieling. – Zeichnung für die Wiedererrichtung des Stalles und der Scheunen auf dem
Vorwerk Karlshöhe. – Um- und Ausbau des Kuhstalles auf dem Rittergut Buckow für Herrn Rittmeister v. Saldern. – Erneuerung eines Stalles für das Rittergut Lichterfelde.

1932 erfolgte die Umstellung des Stromnetzes von 110/220V auf 220/380V

19320000
Markwart Emil – Lehrer, Kreissparkassennebenstelle u. Annahmestelle für Reichssteuern 19330000
Amtsvorsteher, Gemeindevorsteher Dänicke W. (Dreher), Stellvertreter Schmitt W. (Schöffe)

Im Januar 1933 wurde Hitler zum Kanzler ernannt. Äußerlich ging es danach aufwärts. Die Autobahn wurde 1934 gebaut, die Industrieproduktion der großen Betriebe in der Umgebung stieg sprunghaft an. Die Arbeitslosigkeit verschwand, die Bauernhöfe entwickelten sich, es ging anscheinend „aufwärts“.

19330000
Erneute Umpflasterung der Eberswalder Straße 19340000
Baubeginn der Autobahn Berlin – Stettin, zwischen Üdersee u. Hohenzollernkanal für die ersten 30 km 19340102
Beginn Hausbau zur Dietrich-Eckart-Siedlung          Ein Magnet für Kinder: Die Abenteuer im Märchenwald fesselten die Kinder sofort.Mit freundlicher Genehmigung der Märkischen Oderzeitung

In dieser Zeit trat Lichterfelde einen Teil seiner Gebiete für den Bau der jetzigen Clara-Zetkin-Siedlung an die Stadt Finow ab. Am 13.März 1934 fand eine feierliche Grundsteinlegung für die Dietrich-Eckhard-Siedlung statt. Vorwiegend Kurzarbeiter und kinderreiche Familien der Hirsch-Kupfer-Messingwerke sollten in der neuen Siedlung wohnen. Heute

19340413
Gemeinde Lichterfelde erhält das Straßenrecht (vorher war es beim Gut) 19340628
Gemeindeausrufer u. Nachtwächter – Kielblock, danach Ernst Ludwig (heiratete Tochter v. Kielbl.), später Ernst Förste, Madel, Gottlieb Fiegel bis 1952/3 mit Fahrrad u. Bimmel, 1935/6 Nachtwächter Mercier (letzter – wahrscheinlich bis 1945) 19350000
Letztes Göpelwerk mit Pferden auf dem Abbau Förste am Britzer See 19350000
Müller Paul, Amtsvorsteher und Bürgermeister, zugleich SA – Sturmführer von 1935 – 1945, 1942 auch Schiedsmann u. Standesbeamter, 1939 ist Ortsgruppenleiter d. NSDAP Bowitz Andreas, Dreyer in der Zeit Gendarmeriehauptwachtmeister 19350000
Fläche der Lichterfelder Gemarkung wird 1935 mit 2423 ha angegeben, 19350000
Starker Schneefall 19350501
Lichterfelde lag im Kreis Oberbarnim (bis ca. 1949), der Kreis hatte 118780 ha, 80748 Einwohner, davon 35981 Städter u. 48917 auf dem Lande, war mit der Fläche an 51. Stelle u. mit der Einwohnerzahl an 56. Stelle, der Kreis hatte 64 Seen u. 200 Teiche 19360000
Gründung einer Molkereigenossenschaft Lichterfelder Bauern beteiligen sich finanziell an der Erbauung einer Molkerei in Eberswalde 19360000
Eröffnung der Autobahn, 4.April 1936 Übergabe der ersten 40 km (Berlin – Joachimsthal

Im Jahre 1936 wurde eine Ausflugs-Buslinie direkt von Berlin nach Altenhof eingerichtet und der kürzeste Weg führte über Lichterfelde

25.06.1936 Brand der Scheune der Bäckerei David durch Blitzschlag.

19360000
Schöpfurt u. Steinfurt werden zu Finowfurt umbenannt

Grundsteinlegung Dietrich-Eckart-Siedlung auf einem Lichterfelder Gemarkungsteil, der vom Ort Finow erworben wurde. (OKK 1939 S.67)

19370000
Straßenbau in der Eberswalder Straße mit Kunstpflaster, wie es „heute“ noch besteht, Straßengräben werden eingeebnet 19370000
Klockow F. , Standesbeamter; Ortsgruppenleiter Andreas Bowitz 19380000
Bau neues Schulhaus beendet 19380000
1939 Ehemaliges Schulhaus wird für Büroräume für die Gemeindeverwaltung umgebaut. Später Ordnungsamt

Eine Melde u. Zahlstelle für die Landkrankenkasse gibt es in Lichterfelde

Am 01.09.1939 begann der Krieg und forderte viele Millionen Tote in der ganzen Welt. Lichterfelde verlor ca. 70 seiner männlichen Einwohner.

19390000
Erbauung F K M – Siedlung (Finow Kupfer Messingwerk)

Amtsvorsteher, Standesbeamter, Bürgeremeister Müller

Einwohner:1750; Fläche:2284ha;  Gendermerie-Hauptwachtmeister Dreher; Ortsgruppenführer Andreas Bowitz

19400000
Aus der Kirche musste mit der Feuerwehr Wasser gepumpt werden, da nach starkem Schneefall plötzlich Tauwetter einsetzte

Pfarrer Schuke, Ortsgruppenleiter Bowitz, Amtsv. +Bürgerm. +Standesbeamt. P. Müller

-15.09.1942 Großbrand der Scheune Rasch.

19400225

1941

1941/2

Brennerei arbeitete nach 45 noch bis ca. 1950 für Besatzer, für Paris (Lebensmittel in Finow), Brenner während des Krieges … Braun (* Neuendorf) 19450000
Jaenicke Kurt Bürgermeister (nur kurze Zeit), hat Lichterfelde an sowj. Soldaten übergeben 19450000
Einquartierung dt. Artillerie 23.3.45 – 20.4.45 19450323
Einquartierung dt. Fallschirmspringer 4.4.45 – 10.4.45 19450404
Erste Sowjetsoldaten im Ort

Am 27.04.1945 marschierten die sowjetischen Truppen ohne Widerstand der Einwohner in Lichterfelde ein, Viele Dorfbewohner waren vor dem Einmarsch geflüchtet, darum gab es kaum Zerstörungen (Einschüsse in einigen Häuserwänden).

19450426
Dt. Flieger bombardieren Eberswalde 19450426
Erstmals wieder elektrisches Licht im Ort (seit 22.4) Am 20. 06.1945 bekam Lichterfelde wieder elektrisches Licht (22.04.45 abgeschaltet). Es reichte aber nicht für die vollständige Versorgung, nur für einige Abendstunden.

Am 13. 05. 1945 war die erste Geburt nach dem Krieg (Ulrich Bressel).

Bis Jahresende gab es 31 Geburten und 7 Eheschließungen.

Auf Befehl des russischen Kommandanten wurden einige Geschäfte für die Versorgung der Bevölkerung geöffnet. So z.B. die Bäckerei David in der Steinfurther Str.. Unter Kontrolle wurden 500 g Brot pro Woche und Person verteilt.

19450620
Bodenreform in Lichterfelde, 20 – 30 Morgen Wirtschaften entstanden,1.12.45 abgeschlossen, aufgeteilt wurden: Gut Li./Buckow Acker ha 328,5/229,25; Wiese 101,13/33,16; Wald 73,25/54,00; Ödland 77,62/12,46; insges. 940 ha (586 Li., 324 Buckow)

Am 1.September 1945 begann die Schule, Schulleiter war Herr Kremzow.

Die Brennerei auf dem Gutshof wurde in Betrieb genommen und arbeitete bis 1950 (Brennermeister Braun).

19450905
Die Besitzer des Schlosses, die Familie Oldenburg – Januschau, wurden enteignet.

Sowjetischer Flieger landet auf der Wiese

1945 Die Arbeit des Nachtwächters wird eingestellt. Die Tätigkeit des Gemeindeausrufers geht jedoch weiter.

19451020
Im Spätsommer 1945 wurde Wilhelm Dänicke Bürgermeister und erster Standesbeamter. Er verhinderte die Sprengung des Schlosses und den Abriss des Kriegerdenkmals Ende 1945. 19460000
1. Siedlerball nach dem Krieg findet im Lokal Grabs statt 19460202
Fähre an der Mäckerseebrücke, war die erste Verbindung. Am 05.02.1946 fuhr erstmals die Fähre über den Kanal an der Mäckerseebrücke, damit gab es eine Verbindung nach Finow. An der Wassertorbrücke betrieb ab 1946 die Familie Metzner eine Fähre für Fußgänger und Kleinfahrzeuge. 1954 stellte sie den Fährbetrieb ein. Erst danach wurde die neue Brücke fertiggestellt.Fähre der Fam. Metzner über den Oder-Havel-Kanal 1946 19460205
1946 bettete man die Särge der Familie von Splittgerber um. Sie erhielten einen neuen Platz im Groebenschen Erbbegräbnis auf der Südseite der Kirche. Das an der Nordseite befindliche Erbbegräbnis der Familie von Splittgerber musste später wegen Baufälligkeit abgebrochen werden.

Gründung der VdgB im Ort (Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe)

19460414
Lichterfelde erhält Einquatierung sowjetischer Artillerie 6.6 -14.7. 19460606
Abzug sowjetischer Flieger aus Lichterfelder Raum 19460610
15 sowjet. Flieger landen auf der Wiese (30 Offiziere und 50 Mann werden im Ort einquartiert) 19460726
Bürgermeister W. Dänicke ernannte Willi Blankenburg zum Gemeindevorsteher

Am 28.08.1946 wurde für Lichterfelde ein Antrag auf Registrierung der Organisation der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands gestellt und vom Kreis und Kommandantur befürwortet. 1947 im Februar fand die Vorstandswahl der SED in unserer Gemeinde statt.

19460815
Zwei sowjetische Flieger stoßen südlich von Lichterfelde zusammen 19461021
Abzug der sowj. Flugzeuge

Am 22. 11.1946 wurde die Bäuerliche Handelsgenossenschaft (BHG) gegründet.

19461120
Der Demokratische Frauenbund (DFD) wurde im März 1947 gegründet.

Lichterfelde konnte 1947 dem Kreis 2148 Einwohner und 18 Geburten melden.

1947
Ardeltwerke werden Kranbau Eberswalde 19480323
DBD wird gegründet (Demokratische Bauernpartei Deutschlands) 19480429
Währungsreform vom 24.6 – 28.6.1948 19480624
Geldumtausch 1/10 19480803
Holzkamms Scheune abgebrannt, Brandstiftung, Wähls Scheune u. Schuppen mit abgebrannt, Ebersw. Str. 13/14 19481025
Alte Gutsscheune (* Buchwalder – MTS, Nr. 19) abgebrannt, früher war dort ein Storchennest auf dem Dach

Ab Herbst fanden wieder im Saal der Gaststätte Lindenberg wöchentlich Filmvorführungen statt. Bis 1953 war der Filmvoführer Herr Rett

19481122
1949 gibt es eine Raifeisenbank, sein Geld konnte auch bei der „Landwirtschaftlichen Dorfgenossenschaft Lichterfelde“ angelegt werden

Im März 1949 wurden die ersten Stalingrad-Traktoren für die deutsche Landwirtschaft erwartet. Zwei dieser Traktoren konnten die Bauern in Lichterfelde in Empfang nehmen.

19490000
sowj. Auto kippt von der Fähre in den Oder – Havel – Kanal, 3 Tote (Mäckerseebrücke) 16.04.1949

Bis 1949 wohnten im Schloss die Flüchtlingsfamilien, dann wurde es von der Gemeinde der Schule, dem Kindergarten und dem Hort zur Verfügung gestellt. Kindergarten und Schulküche wurden in der unteren Etage eingerichtet. Der Schulhort hatte in der oberen Etage einige Räume. Später wurden dort auch Lehrerzimmer und einige Fachunterrichtsräume geschaffen. In der mittleren Etage wurde der getäfelte Saal als Kulturraum genutzt und dann auch Klassenräume eingerichtet.

19490416
Sturm über Lichterfelde 13.30 Uhr, das Dach der Scheune v. Gustav Blankenburg wurde auf die Straße geweht u. zerstörte dabei teilweise das Wohnhaus, Frau Luise Blankenburg erlitt Knochenbrüche und eine Gehirnerschütterung  04.12.49  –  Am selben Tag wurde das Dach des Speichers beim Bauern Rasch abgedeckt.

1949 wurde die Arztpraxis im jetzigen Arzthaus wieder eröffnet. Sanitätsrat Plathe, der schon seit 1923 in Lichterfelde Sprechstunde hielt und nach dem Krieg sofort weiter arbeitete, bekam jetzt Unterstützung durch Schwester Dorothea Klose. Sie betreute die Lichterfelder Bürger als Gemeindeschwester bis 1956. Ihre Nachfolgerinnen waren: Schwester Erna Freund, Schwester Lydia Schmidt und Schwester Herta Gerth. Von 1973 bis 1990 war Schwester Erika Müller Gemeindeschwester, und noch immer war Sanitätsrat Dr. Plathe, der mit Lichterfelde tief verbunden war, „unser Doktor“, und dies bis 1980. Er verstarb am 13.12.1992 mit fast 97 Jahren. Die Arztpraxis wurde dann sehr engagiert von Peter Hoffmann bis zu seinem verdienten Ruhestand im März 1997 geleitet. Jetzt führt die Praxis die Allgemeinmedizinerin Cornelia Rünzel.

19491204
Wassertor wurde gebaut

Anfang der 50-iger Jahre wurde das kulturelle Leben des Ortes durch den Lehrer Willi Nagorsen „angekurbelt“. Es gab: einen Chor, eine Bläser-, Mandolinen- und Akkordeongruppe, eine Tanz- und Laienspielgruppe.

Die Freiwillige Feuerwehr Lichterfelde wurde etwa 1950 umstrukturiert. Wehrleiter wurde Fritz Jabusch, der diese Funktion bis 1970 ausübte. Nachfolger waren Heinz Grabs, Hans Roloff, Rainer Masuhr und Bernd Biederstedt. Leider hatte die Feuerwehr kein eigenes Fahrzeug, das wurde von der LPG zur Verfügung gestellt. Erst im April 1969 erhielt die Feuerwehr ein Löschfahrzeug vom Typ Robur.

19500000
Storch im Ort, Brennerei bis 1950 in Betrieb, nach Kürzung des Schornsteins wurde Nest von einer Erhöhung auf dem Dach der Brennerei auf den Schornstein gesetzt, wann 2. Schornsteinkürzung , auch Buckow hatte ein Storchennest, Blütenberg seit wann ? 19500000
Auch in Karlshöhe gab es früher ein Storchennest 19500001
Im Sommer 1950 begann der Kartoffelkäfer in Lichterfelde Einzug zu halten 19500709
Einweihung der Pionierrepublik „Wilhelm Pieck“ 19520716
Gründung der LPG im Ort, Ausbau Torge, örtlicher Betrieb W. Grabs

In der Landwirtschaft vollzogen sich in Lichterfelde 1953 Veränderungen. Einige Bauern gründeten einen „Örtlichen Landwirtschaftsbetrieb“ (ÖLB). Weiterhin schlossen sich 8 Bauern zur LPG „Freiheit“ Typ I zusammen. 1955 schlossen sich die ÖLB und die LPG Typ I zusammen zur LPG „Freiheit“ Typ III Lichterfelde. 1960 wurde Lichterfelde vollgenossenschaftlich.

19530626
Anglerverein ab 1954 19540000
Absturz eines Sowjetischen Düsenflugzeuges in der Eberswalder Str.19, 23.15 Uhr, Wohnhäuser Kosanke u. Sägebarth wurden leicht beschädigt, Anwohner im Haus erlitten einen Schock, der Pilot rettete sich mit dem Schleudersitz und half beim Löschen 19540423
Kanalbrücke nach Eisenspalterei freigegeben 19540920
Klein – Zirkus vor David um 1957 letzter Auftritt, 1958 Kleinrummel vor Pieper 1958 (auf Jahresfilm – Rasch)

Der öffentliche Ausrufer beendet seine Tätigkeit und wird durch einen Schaukasten am Gemeindeamt ersetzt

19570000
Geldumtausch 19571013
1958 gab es noch die Verkaufsstelle Wegener, Kosanke, Gebert, Frau Hagen Konsum

1959 wurde der Sportverein BSG Traktor Lichterfelde mit 50 Mitgliedern gegründet. Die Gründer waren: Heinz Krüger, Herbert Bausmann, Helmut Kuhn, Klaus Krebs, Otto Kurz und der erste Vorsitzende war Alfred Beutel.

19580000

1959

Öffentliches Telefon, angeregt von der Siedlersparte ca. 1961 bei Herrn Pelz in der Wiesenstraße angebracht worden. Siedlersparte hatte 1960 68 Mitglieder, in welcher Zeit war das Telefon an der Krippe, Telefonzellen ab wann ? 19600000
In der Gemeindeschwesternstation werden regelmäßig Arztsprechstunden durchgeführt 19600000
Mäckerseebrücke wird dem Verkehr übergeben (Im Bau seit 22.06.59) 19601215
Giese Otto, Bürgermeister von Lichterfelde

1961 wurde die Lichterfelder Schule „Forschungsschule des Deutschen Pädagogischen Zentralinstituts“ Berlin. Angeregt und durchgesetzt hat das Herr Dr. Jürgen Polzin. Er war von 1949 bis 1957 Direktor an unserer Schule.

19610000
Brand der Buckower Scheune – 150 000 Mark Schaden, ein Mähdrescher mit abgebrannt (1.00 Uhr), entstand durch zu feucht eingefahrenes Luzerne Heu, das sich selbst entzündete 19650709
KIM erbaut 1967 -1969, 1990 abgerissen 19670000
In der Steinfurter Allee wird die Straße befestigt, um eine richtige Straße zu bauen 19670000
Linien – Bus fährt in der Ebersw. Str. XX einen Baum um, Busfahrer tot, mehrere Verletzte 19670901
Ab wann wurde der Saal an der Bauernstube gesperrt ( in den 60’er Jahren ?) nach 1968, 19690000
Viele Feldwege 1970/1 mit Beginn der Verregnung weggefallen 19700000
1971 begann die Generalreparatur des baulich stark geschädigten Pfarr- und Gemeindehauses. Wegen fehlender Finanzmittel und nicht bewilligter Baukapazität verzögerte sich der Abschluss der Reparaturarbeiten bis Ende des Jahres 1974. Anfang August 1973 verstummte die einzige Glocke, die nach dem Glockensterben im 2. Weltkrieg in Lichterfelde geblieben war. Ein Riss an der Aufhängung (Glockenkrone) der Friedensglocke, gegossen im Jahre 1887 in Stettin, machte ein weiteres Läuten unmöglich. Nur am 01. Januar 1974 läutete die Glocke ein letztes Mal zum Jahreswechsel. 19710309
(Am 10.06.1974 wurde nach 18 Monaten Bauzeit die Kaufhalle eröffnet. ???)

Kaufhalle wird um 9.00 Uhr eröffnet, Rentner Daenicke zerschneidet feierlich das Eröffnungsband, auf dem Gelände seines ehemaligen Gartens

19710610
Starker Sturm, Stallgebäude ehemals Herrnkind obere Etage ca.15 Meter weiter abgetragen, Scheune Matros Eberswalder Str. obere Hälfte abgetragen, Kirchplatz Bäume fast alle zerbrochen, auch der kl. Wald an der Mäckerseebrücke völlig zerstört 19721113
-Neue Kirchenglocken: Am 09. Februar 1974 erwarb die Kirchengemeinde Lichterfelde von der Kirchengemeinde Angermünde ein gebrauchtes Geläut. Im Mai 1974 erklang, nach einer Unterbrechung von 32 Jahren, wieder ein mehrstimmiges Glockengeläut über Lichterfelde. 23.05.74 Himmelfahrt erstmals geläutet

– Am 10.06.1974 wurde nach 18 Monaten Bauzeit die Kaufhalle eröffnet.

19740309
1975 wurde das Trockenwerk am Rande des Dorfes in Richtung Blütenberg gebaut.

Am 14.06.1977 begannen die 700-Jahr-Feierlichkeiten.

Im Februar 1978 fand das erste Faschingsfest im Gasthaus „Zur Linde“, statt.

1979 hatte Lichterfelde 1895 Einwohner, 19 Geburten und 28 Sterbefälle.

06. Juni 1980 erhielt der Lichterfelder Kirchturm eine neue Turmuhr.

Die Handwerker Horst Buchwalder und Eckhard Gerloff modernisierten in monatelanger Feierabendtätigkeit ein altes Uhrwerk nach den Plänen des Turmuhrmachermeisters Arthur Wegener (Berlin). Das Aufziehen erfolgte ab nun elektrisch. Gerhard Hoppe fertigte ebenfalls in seiner Freizeit die Zifferblätter mit den Zeigern und Zahlen aus Kupferblech an.

1975

1977

1978

1979

1980

Am 23.07.1982 wurde die Sporthalle eröffnet.

Kegelbahn, Turnhalle, Heizhaus erbaut

Im August 1984 wurde der Neubau-Block der Gemeinde in der Oderberger Str. übergeben. 18 Familien erhielten hier modernen Wohnraum.

1982

1983

1984

Erste Zahnstation in Lichterfelde eingerichtet seit dem Krieg mit Dr. P. Kierstein 19860901
Sprengung des Trafohäuschens vor der Feuerwehr 19880000
Klein – Zirkus 1990 in Lichterfelde auf dem alten Fußballplatz aufgebaut 19900000
Lichterfelder Pferdesportgruppe wird 1975 geründet, diese Gruppe zählt in ihren besten Jahren 60 Sportfreunde, mitte Januar 1991 werden die Tiere versteigert und diese Gruppe löst sich auf 19910115
Literaturhinweise: Oberbarnimer Kreiskalender v. 1908 – ca.1945, das Finowtal in Sage, Sitte u. Brauch – Rudolf Schmidt 1924
Feuerwehrleiter: Förste Wilhelm (ältester – 60 Jahre in Feuerw. ), Arndt Emil, Jordan Otto, Jabusch Fritz (ca. 10 Jahre)
Wiederherstellung der zerstörten Wassertore Lichterfelde und Pechteich 1949/51, 1953 Trockenlegung und Beseitigung der Schäden auf der Kanalstrecke 19490000
(Arndt Ludwig Lehrer in Lichterfelde, Kreishistoriker in Eberswalde)
Lichterfelde hatte zu dieser Zeit ein reges Vereinsleben. Der Kultur- und Bildungsplan des Ortes weist für 1984 aus:Chor wöchentlich, Frauengymnastik wöchentlich,  Tischtennis wöchentlich,  Männerturnen wöchentlich, Jugendversammlung wöchentlich, Disko jeden Sonnabend, öffentliches Familienkegeln jeden 2. Freitag, Schulung der FFW jeden 2. Donnerstag, Treffen der Rassekaninchenzüchter jeden 2. Freitag,  Anglerversammlung jeden 1. Freitag, Der Faschingsverein traf sich ab November in jedem Jahr zur Vorbereitung der Faschingsveranstaltungen im Februar. Der Sportverein setzte sein Training der Sektionen Fußball, Reiten, Kegeln, Billard, Gymnastik usw. selbst fest. 1984
Im Februar  wurde die Gemeinde für hervorragende Leistungen in der Bürgerinitiative „Schöner unsere Städte und Gemeinden – Mach mit!“ mit einer Urkunde und einer Geldprämie in Höhe von 5000,- Mark ausgezeichnet. 1987
Im Jahr 1989 führte die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit dem politischem System auch in Lichterfelde zu großen Veränderungen. So gründeten Einwohner eine Umweltgruppe. Sie wollten erreichen, dass die Gemeindeverwaltung ihre Einstellung zur Umwelt ändert, z.B. die Belastung durch die Gülleverregnung und die Verschmutzung der umliegenden Gewässer beendet. 1989
Lichterfelde wird Mitglied der Großgemeinde aus Finowfurt, Eichhorst, Werbellin 1998

09.04.16    Mit freundlicher Genehmigung der Märkischen Oderzeitung

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